Freitag, 7. September 2007
Der erste Tag
Der erste Tag an der EGADE bestand außer einer Rede des Direktors hauptsächlich aus Pausen und Vorträgen zu Themen wie Benimmregeln für Studenten oder Bürokratischer Irrsinn bei der Registrierung eines Studentenvisums.
Das gute an den vielen Pausen war, dass man viele Leute von überall her kennen lernen konnte.
Wir nutzten auch gleich die Gunst des ersten Tages um mit einigen Bekannten auszumachen, dass bei uns vorgefeiert wird und wir dann im Club Havana weiterfeiern.
Aus dem geplanten kleinen Kreis der Bekannten wurde innerhalb kürzester Zeit eine ausgewachsene Einweihungsparty - in der Spitze waren um die 30 Leute aus mindestens 12 Ländern in unserer Wohnung ;)
Von unserem Haus zogen wir dann mit einer Taxi Kolonne (6 Taxis oder so) ins Havana, wobei sich ein paar Taxifahrer im Stadtteil geirrt haten und wir daher einen Umweg fahren mussten.
Zum Glück kannten die Kanadier schon die Türsteher und hatten ihnen schon mal was zugesteckt - dadurch kamen wir alle problemlos in den Club.
Wir hatten eine riesen Gaudi.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 6. September 2007
Einzug
Nach unserem schnellen Einzug am Montag Abend zogen wir noch los um die Kanadier in Ihrer Wohnung auf ein Bierchen und nen Tequila zu besuchen. Es wurden ein Paar mehr aber es war ein sehr lustiger Abend und nicht mal die Tatsache das der Security Guard uns irgendwann den Strom abstellte konnte unsere Stimmung nicht trüben ;)
Der Dienstag begann mit einem Einkaufsmarathon bei Soriana und einer anschließenden Putz-Orgie. Man glaubt garnicht wie ernst Französische Mädels das nehmen können.
Um unsere blitzblanke Wohnung noch weiter aufzuwerten haben wir uns einen WLAN Accesspoint gekauft damit das Internet in allen Zimmern und nicht nur im Arbeitszimmer verfügbar ist.
Prima Sache sowas.
Außer einem Besuch im International Office stand von der Uni ja zum Glück nichts an.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 5. September 2007
Wohnungssuche III
Am Montag habe ich ein Haus Mit 3 Mexikaneren besichtigt das mir sehr gut gefallen hat - ein Haken an dem Haus ist dass es etwas weit vom Schuss ist. Ich habe nicht gleich zugesagt weil ich den Mädels (Sophie, Florace und Cristel) versprochen hatte das Haus mit Ihnen anzuschauen.
Das Haus hat mich nicht überzeugt und als ich den Mädels erklärte was mich an dem Haus stört, sagten Sie mir dass sie auch eine schöne Wohnung gesehen hätten - ob ich die vielleicht sehen möchte...
Hier bn ich jetzt und schreibe das erste Mal aus unserer Wohnung!!! Ich wohne jetzt mit 3 Französinen direkt gegenüber der Tec. Wir haben hier alles was man so brauchen kann - einer der größten Unterschiede ist zB. dass jedes Schlafzimmer hier ein eigenes Bad hat! in dem Haus hätte es gerade mal ein winziges Bad für uns 4 gegeben - bei 3 Mädels aus Frankreich kann man sich die Wahrscheinlichkeit ausrechnen ein freies Badezimmer anzutreffen - außerdem haben wir hier Klimaanlage und Internet, das wir durch einen Accesspoint jetzt sogar WLAN fähig gemacht haben.
Es gibt hier 3 Schlafzimmer, 1 Arbeitszimmer und eine große Wohnküche.
Der Vertragsabschluss ging relativ fix, obwohl es doch ein paar Kleinigkeiten gab die wir verhandeln mussten. (Der Vermieter wollte 15000 Pesos - wir wollten nur 14000 zahlen - der Mietvertrag läuft normalerweise ein Jahr wir wollten nur 3 Monate - das musste der Manager sogar eskalieren und hat uns quer durch Monterrey zum Eigentümer gefahren. Der war sehr nett und löste mein Problem, dass ich einen Vertrag den ich nicht verstehe nicht unterschreiben kann durch Aufnahme einer weiteren Klausel, die den Vertrag für nichtig erklärt, sollte die Uni ein Problem im Vertrag feststellen)
Alles in allem haben wir jetzt eine prima Wohnung, in super spitzen Lage!!
Das ist echt eine Erleichterung.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 3. September 2007
Wohnungssuche Teil II
Nachdem meine perfekte Wohnung ja leider nicht mehr zu haben ist musste ich mich wieder auf die Suche machen – wirklich viel Lust hatte ich nicht...
Dieses Mal weiß ich ja schon ein bisschen auf was ich achten muss.
Ich hab auch ein noch ein paar Besichtigungen vor mir. Unter anderem sind hier 3 Französinen auch noch auf der Suche, die mich gefragt haben mit Ihnen in ein Haus zu ziehen - werde mir die Wohnung am Montag mal anschauen.
Sonntag Abend waren wir dann das erste Mal richtig Mexikanisch essen. Eduardo und Enrik haben uns in ein sehr gutes Restaurant zum Buffet Essen mitgenommen und ich bin schier geplatzt und dabei hab ich es noch nicht einmal geschafft alles zu probieren.





Anschließend kam Sergio noch dazu und wir sind zum Billardspielen gegangen. Die Jungs sind echt gut drauf – es war echt lustig.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Fiesta
Nach einer Irrfahrt im Taxi (Taxifahrer kennen hier nur einen Teil der Straßen und wir suchten eine Hausnummer und wer soll auch wissen dass Alffredo Bernardo Leon und Alfredo B. Leon zwei unabhängig voneinander Nummerierte Teile einer Straße sind) kamen wir zu der Geburtstagsfeier. So sieht also das Leben auf der Sonnenseite Mexicos aus. Auf der Party wurden ca. 100 Gäste erwartet. Es gab eine Liveband, Bier vom Fass und was man sonst noch so braucht.





Das kleine Missgeschick mit dem Feuer behob Sergio auch gleich umgehend.

Die Mehrzahl der Gäste traf allerdings deutlich später ein als wir, was uns die Möglichkeit gab sehr interessante Gespräche anzufangen und ich hatte sehr geduldige Gesprächspartner die eine Unterhaltung mit mir komplett auf Spanisch führten.



Eduardo fuhr uns in seinem Ford Mustang nach Hause (ich penne zur Zeit bei Anbar und Celine auf der Couch)

... link (0 Kommentare)   ... comment


Umzug aus dem Hotel
Nachdem wir jetzt alle wussten wie es Wohnungstechnisch weitergehen wird entschieden wir uns dafür mal richtig auszuschlafen und den Jetlag abzubauen.
Ich zog also am Samstagmittag aus meinem geräumigen Hotelzimmer mit 2 Doppelbetten, Internet und Badewanne aus.
Wir (Anbar, Celine, Ludo und ich) trafen uns zum Mittagessen bei einem Italiener – immer noch nicht Mexicanisch aber dafür recht überzeugend Italienisch.







Bei der HSBC Bank lernten wir dann noch 3 weiter Kommilitonen kennen mit denen wir uns auf einen Kaffee verabredet hatten – leider waren am Samstagnachmittag sämtliche Cafes und Cafeten auf dem Campus bereits geschlossen weshalb wir am Schluss bei Burger King landeten. Einer von den dreien kommt aus Frankreich (die haben hier irgendwo ein Nest) und die anderen beiden Roberto alias Turk (aus Dubai) und Kevin studieren sonst in Kanada.
Nach diesem unbeabsichtigten Spatziergang durch die Uni und dem Kaffee war es auch schon Zeit dass Anbar und Celine Ihre Wohnung übernehmen. Wir hatten ausgemacht unser Gepäck zu holen und in die Wohnung zu bringen bevor wir zu Sergios Geburtstagsfeier aufbrechen – das Wetter spielte uns dabei mal wieder übel mit, der Himmel öffnete Schlagartig alle Schleusen – an sich kein großes Problem, da wir die Strecken eh im Taxi zurücklegten. Allerdings bekommt man bei solchem Wetter nur schlecht ein Taxi und auch der Verkehr tut sich mit den gefluteten Straßen schwer.



Mit etwas Verspätung schafften wir es aber doch alles in die Wohnung zu bekommen und kalt zu duschen ( der Mann fürs Gas kam erst am Sonntag).
Statt der vereinbarten SMS mit dem Zeitpunkt meines Einzugs bekam ich eine SMS die mir mitteilte dass meine Vorbewohnerin doch nicht auszieht. Ich darf meine Wohnungssuche also wieder von vorne beginnen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Wohnungssuche Teil I
An meinem ersten Tag in Monterrey bin ich erst mal zu Fuß vom Hotel zur Uni gelaufen, was bei dem Verkehr hier auf einer solchen Hauptstraße keine sehr gute Idee ist.
Nach einem ersten Orientierungsspatziergang durch das Uni Gelände - das nebenbei bemerkt riesig ist- hab ich mich mit Celine aus Frankreich und Anbar aus Marokko getroffen und zusammen haben wir angefangen nach einer Wohnung (oder mehreren Zimmern) zu suchen.
Die Suche gestaltete sich schwieriger als erwartet und der plötzlich einsetzende Starkregen machte uns das Suchen nicht unbedingt leichter...
Wir liefen also Planlos durch die Straßen und riefen bei Vermietern an die Schilder an den Häusern hatten.
Das Spiel wiederholten wir am Freitag und bekamen wesentlich bessere Angebote als am Donnerstag.
Am Freitag traf ich auch Karin aus Karlsruhe das erste Mal in Mexico. Wir aßen zusammen bei einer Saladbar die in den wenigen Tagen schon zu einem unserer Favoriten wurde.



Karin gab mir den Link für eine Webseite auf der man Mitbewohner suchen kann. über diese Seite fand ich die perfekte Wohnung - eine Günstige voll eingerichtete Wohnung nicht allzu weit von der Uni entfernt. Ich konnte die Wohnung auch gleich am Freitagabend besichtigen und meine zukünftige Mitbewohnerin kennen lernen. Alles war perfekt, es war nur noch nicht sicher ob ich Sonntag oder Montag einziehen kann - das sollte sich aber spätestens Samstagabend entscheiden.
In der Zwischenzeit haben sich Anbar und Celine für eine der Wohnungen entschieden die wir gemeinsam besichtigt hatten und Sie sollten am nächsten Tag einziehen. Wir hatten also Grund zu feiern und wollten gemeinsam mit Ludo einem Franzosen der Anbar noch aus der Schule kannte zu einem Amerikanischen Restaurant zum Essen gehen.
Leider haben wir das Restaurant nicht gefunden und uns dann für ein von Mexikanern betriebenes Japanisches Restaurant entschieden - war weder sehr Mexikanisch noch sehr Japanisch ;)
Noch mehr Wohnungssuche und die erste Fiesta gibt’s beim nächsten Mal...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 1. September 2007
Aufbruch und Flug
Der Umzug aus Karlsruhe und das Packen waren recht chaotisch.
Am Dienstag den 28. war es dann soweit - ich habe die erste Etappe meiner Reise hinter mich gebracht (Ok war ne kurze Etappe - nur nach Karlsruhe). In Karlsruhe haben wir in Holgers Wohnung übernachtet bevor Bene mich am Mittwoch zum Flughafen Frankfurt brachte - vielen Dank euch beiden nochmal an dieser Stelle!

Die Freundliche Azubine Cornelia Fischer suchte mir dann auch einen "Platz mit viel Beinfreiheit" raus - lieb von Ihr.
Was Ihr und leider auch mir nicht bewusst war, der Sitz direkt hinter der Bordküche hat wegen der Wand direkt vor sich sogar weniger Beinfreiheit als andere - außerdem werden Diese Wände auf Langstreckenflügen dazu verwendet Babybetten daranzuhängen - in denen Babys mitreisen...
Ich habe auf dem Flug nicht geschlafen, da leider auch Maya zwar müde war aber fast nicht schlafen wollte (Maya ist 9 Monate alt).
Der Landeanflug auf Mexico war ein Erlebniss - der Pilot hat uns einen Rundflug über Mexico City in einer 747 geboten nachdem er im Landeanflug durchstarten musste da die Winde stark wechselten ...
Das ganze brachte uns etwas Verspätung ein.
Die Einwanderungsprozedur (bzw. die Schlange davor) und die Schlange am Zoll - durch den ich mit meinem Handgepäck musste weil die Mexicana nicht mehr in der Star Allianz ist und Lufthansa mir deswegen keine Bordkarte geben konnte - haben es geschaft dass mir die junge Dame mitteilte dass mein Flieger weg ist und an dem Tag kein Flug mehr geht.
Sie konnte mir leider aber auch kein Hotel stellen, da das Problem ja ein Lufthansa Problem war - also bin ich wieder quer durch den Flughafen gelaufen um zum Lufthansa Schalter zu kommen - überraschenderweise hat die Lufthansa das Problem in wenigen Minuten aus der Welt geschaft - Sie haben mich einfach auf die Maschine einer anderen Airline umgebucht so dass ich mit einer guten Stunde verspätung in Monterrey eintraf. Wider erwarten war mein Gepäck schon dort, da es im Gegensatz zu mir den Mexicana Flieger erwischt hatte. Was bei Celine einer Französin die den selben Flug hinter sich gebracht hatte leider nicht der Fall war.
Der Taxifahrer brachte mich dann in einem Blindflug ins Hotel (es regnete und die Scheibenwischer waren Schrott).
Nach Deutscher Zeit fiel ich früh um 7 totmüde ins Bett.
Von meiner Wohnungssuche erzähle ich beim nächsten mal...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Wie was warum ... überhaupt?
Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, bin ich mal wieder nicht in Deutschland.
Ich bin vorraussichtlich für ein Jahr in Monterrey Mexico um zu studieren.
Dieser Blogg soll von meinen Abenteuern und Erlebnissen berichten.
Er ist quasi eine Weiterentwiklung des Lebenszeichen Newsletters ;)
Viel Spass damit.

... link (0 Kommentare)   ... comment