Montag, 17. Dezember 2007
Tulum
müde kamen wir im Hotel Papaya Playa an. Den Namen Hotel hat dieser Laden eigentlich garnicht verdient. Es besteht aus winzigen Hütten die aus Ästen zusammengesetzt sind und mit Palmblättern gedeckt sind. Es gibt nur abends zwischen 6 und 11 Licht und auch sonst ist kein Strom vorhanden.
Ich habe die erste Nacht eine Hütte mit Letizia und Silvia geteilt, wobei am Ende nur ich tatsächlich da geschlafen habe weil die beiden zu viel Angst vor Getier hatten.
Wir haben versucht das beste aus unserer Situation zu machen und haben uns für den ersten Abend mit Getränken aus dem Supermarkt, Hünchen zum Essen und einem grossen Lagerfeuer die Zeit vertrieben. - Es war ein netter Abend. Morgens um 7 haben sich Letizia und Silvia dann in richtung zivilisation verabschiedet (sie sind nach Playa del Carmen vorausgefahren).
Erwänenswert ist vielleicht an dieser Stelle dass Taxifahrer in Tulum Halsabschneider sind. Eine Fahrt im Taxi von unserem Hotel ins Stadtzentrum (ca 7 Minuten) kostet mehr als ein Bus erster Klasse von Cancun nach Playa (ca 50 Minuten).

Den nächsten Tag nutzten wir um Sonne zu tanken und uns die Ruinen von Tulum anzuschauen - Die sind besonders durch Ihre exponierte Lage direkt am Meer eindrucksvoll - und dank mexicanischem Studiausweis mussten wir auch nicht für Eintritt bezahlen...





Leider hab ich etwas zu viel Sonne abbekommen und war daher sehr froh das ich den nächsten Tag hauptsächlich im Neoprenanzug verbringen konnte.
Richtig - ich bin Tauchen gegangen.
Es begann ziemlich abenteuerlich. Wir hatten starken Wellengang und ein winziges Fischerboot die Wellen haben regelmässig übers Boot geschlagen und wir sind über Wellen gesprungen (immerhin hatte diese Schüssel 100 PS - und das bei einer Grösse ca. 4 mal so groß wie meine Nussschale in Lindau). Bei einem unerwarteten Aufprall auf dem Wasser hat sich einer der Passagiere das Kinn aufgeschlagen - nein nicht ich. Wir mussten also zurück und Ihn versorgen lassen - zum Tauchen sind wir trotzdem noch gekommen und ich hab einen riesigen Hummer gesehen ;)



Leider hat der Motor nicht mehr funktioniert als wir wieder hoch kamen, und so mussten wir auf ein anders Boot warten und umsteigen.
Aus dem 2. Tauchgang im Meer wurde dann aus beschriebenen Problemen nichts mehr.
Statt dessen haben sie mich auf einen Cenote Tauchgang mitgenommen.



Auf der Yukatan Halbinsel sind die Flüsse alle unterirdisch. wenn jetzt die Decke irgendwo einbricht bekommt man eine Cenote - quasi eine Einstiegsstelle ins Höhlensystem der Flüsse.



Tauchen in Höhlen und Grotten ist ganz anders als im Meer. Man hat oft keine Möglichkeit direkt aufzutauchen, weil man gerade in einem Teil der Höhle ist der komplett geflutet ist. Das Wasser ist kristallklar und bewegt sich kaum - daher konnte ich meinen Blitz-diffuser wiederfinden nachdem ich ihn verloren hatte. Es ist süßwasser und es gibt nur wenig Leben in diesen Gewässern. Wir sind am Schluss noch in eine echte Höhle getaucht - da ist es dann zusätzlich noch stockfinster. Faszinierend.

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Dienstag, 11. Dezember 2007
Palenque oder Indiana Jones
In Palenque findet man die interresanteste Ausgrabungsstädte die ich bisher gesehen habe. Man kommt dort sofort in die Indiana Jones Stimmung.





Halbausgegrabene nicht ausgegranbene sowie ausgegra ene Tempel zieren das Gelände.



Neben angeblich Ägyptischen und Chinesischen Zeichen finden sich natürlich viele Zeugen der Kultur der Maya. Wir hatten einen interressanten Führer der viel Wert auf die subjektivität der Geschichtsschreibeung legte. Wieder mal eine Führung in Spanisch und ich hab viel verstanden (ehrlich gesagt aber nicht alles).
Am nächsten Morgen sind wir auf einen Trip zu den Cascadas - Wasserfällen aufgebrochen.



Wir haben neben einer Höhle mit Wasserfall den Türkisen Fluss Aqua azul sowie die spektakulären Aqua clara Wasserfälle besichtigt.





Abends hab ich erst einen Flug nach Deutschland für Weihnachten gebucht, bevor wir wieder in einen Bus geklettert sind, der uns über Nacht nach Tulum fuhr.

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St. Christobal
Von Campeche haben wir einen Übernacht Bus erster Klasse genommen und am nächsten Morgen waren wir halb tiefgefroren in St. Christobal - ich dachte eigentlich es liegt mal wieder an der AirCon - aber draussen war es genauso kalt. Was 2800 Höhenmeter doch ausmachen... In St. Christobal haben wir aussder den üblichen Verdächtigen (Juliete, Virgina) von der EGADE Letizia, Silvia,Delphine, Luigi und Nikola sowie Tiffany und Wendy ausserdem noch Stephanie die wir aus Campeche kennen getroffen. St Christobal ist eine kleine Stadt in den Bergen die hauptsächlich Indogene Bevölkerung hat. Es gibt einen Wuselnden Markt wo man so ziemlich alles kaufen und ich hab mir gleich mal eine Jacke gekauft - weil ich hab ja meine Jacken in Monterrey gelassen. Am nächsten Tag haben wir uns Quasi auf den Rückweg gemacht und sind nach Palenque gefahren.

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Dienstag, 11. Dezember 2007
Uxmal - Campeche
Von Merida sind wir mit einem Bus nach Uxmal gefahren wo uns der Fahrer an einer Kreuzung rausgeschmissen hat und uns erklärte dass die Archäologische Städte die Strasse runter ist - also alles gepäck im Schlepp hingeeiert - war zum Glück nicht sehr weit. Uxmal war nach Chichen Itza unser 2ter Ausflug in die Geschichte der Mayas - und im Gegensatz zu Chichen Itza lohnt Uxmal auf jeden Fall einen Besuch. Eine Deutsche Komelitonin aus Monterrey war auch zufällig mit Ihrer Reisegruppe da und da hab ich mir einen Teil ihrer Fühung mit angehört. Die Pyramiden in der Bergigen Landschaft sind sehr beeindruckend und es gibt viel zu entdecken. Leider hatten wir recht knapp Zeit eingeplant und mussten uns richtig beeilen um den Bus der uns weiter nach Campeche brachte zu erwischen. (Wir haben ca. 3 Minuten an der Kreuzung auf den Bus gewartet...)

Campeche ist eine Stadt aus der Zeit der ersten Spanier. In Campeche wurde wegen der vielen Piratenüberfälle eine Befestigungsanlage inclusive Stadtmauern gebaut. Die Altstadt wurde aufwändig restauriert und jedes Haus hat eine andere Farbe.
Ein netter Ort der nicht zu touristisch ist.

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Freitag, 7. Dezember 2007
Merida
Wir sind also mit dem Bus weiter nach Merida gefahren um auch diese Stadt - Hauptstadt von Yucatan anzuschauen.
Unser Hostel war praktischer Weise direkt am wichtigsten Platz der Stadt. Das Hostel ist etwas komisch - alle Zimmer sind nach oben offen und Mosquitos wohnen da wahrscheinlich mehr als Gäste - es war trotzdem sehr nett.





Wir hatten das Glück das an dem selben Abend auch noch eine Maya Tanzaufführung auf dem Platz also quasi vor der Tür aufgeführt wurde. Auch in diesem Hostel haben wir Juliete und Virginia wieder getroffen was natürlich kein Zufall war.





Dienstags haben wir einen Tagesausflug in ein Naturschutzgebiet an der Küste gemacht, wo man neben Cormoranen und Flamingos noch viele andere Spezien bewundern kann.

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Valladolid - Cenote - Chichen Itza
Valladilid ist ein nettes Städtchen mit einer Discothek die der gesamten Nachbarschaft Beschallung bietet - sehr zur Freude unserer ersehnten Nachtruhe - wir sind ja erst um Mitternacht am Busbahnhof angekommen.



Am Sonntag Vormittag wuselt es in der Hauptstrasse nur so vor Leben was wirklich angenehm ist.
Wir haben ein "Colectivo" (VW-Bus (T2) Sammeltaxi) zur Cenote genommen - Cenote bedeutet sowas wie Quelle oder Unterirdisches Wasser. Erstaunlicherweise kann und darf man in dieser Höhle Baden - Einziger Nachteil: das Sonnenlicht zum wieder Aufwärmen fehlt.





An sonsten hat man das Städtchen sehr schnell erkundet und so haben wir uns gefreut Juliete und ihre Freundin Virginia zum Abendessen zu treffen.



Montag Morgen sind wir früh aufgebrochen um vor dem Ansturm in Chichen Itza zu sein, was uns auch gelungen ist.



Wir haben Filippo wie ausgemacht am Eingang getroffen und uns zusammen einen Guide auf Spanisch genommen - weil die Führung in Spanisch günstiger war. Bis auf die Jahreszahlen die ich immer wieder durcheinander geworfen habe habe ich das meiste verstanden.


Als wir gegen 11 aufbrachen kam der Massenansturm - und das ist echt kein Spaß.

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Cancun
Am Donnerstag den 29. spät Abends waren wir dann in Cancun und haben uns erst einmal auf Nahrungssuche begeben. Während der suche nach einem Restaurant war dann auch schon Mitternacht und Celines Geburtstag begann... Wir waren alle eher etwas müde und haben uns bald in die Hotel / Hostelzimmer zurückgezogen.



Am nächsten morgen trafen sich Filippo und ich mit den anderen ( Celine, Anbar, Juliete, Giom, Mehdi, Romuald, Muhamed) um auf die Isla mujeres zu fahren. Die Insel ist von wunderschönen Karibischen Sandstränden umgeben und es gibt kaum was schöneres als am Strand zu liegen ein gutes Buch zu lesen und dabei eine Kokosnuss zu trinken.



Nach dem Abendessen auf der Isla sind wir nach Cancun zurückgefahren um abends in der Zona Hotelera den Geburtstag gebührend zu feiern. Wir haben im Coco Bongo bis in den Morgen wie verrückt getanzt und es hat riesig Spass gemacht. Auf der Rückfahrt hatten wir eine kleine Unstimmigkeit mit dem Taxifahrer die er damit beendete uns beim nächsten Taxi rauszuschmeissen - dafür aber nichts zu berechnen...der erste echt unfreundliche Taxifahrer in Mexico und gleichzeitig die erste echte gratis Taxifahrt in meinem Leben...



Den folgenden Tag haben wir genutzt um Cancuns Strände etwas zu erkunden und festzustellen dass uns die Bettenburgen in der Zona Hotelera nicht gefallen.
Abends haben sich Celine, Anbar und ich (wir drei reisen zusammen) in einen Bus nach Valladolid gesetzt. Ein Bus der 2. Klasse hat in MExico den Nachteil dass er ziemlich übervoll sein kann, mindestens einen Säugling an Bord hat und "an jeder Milchkanne" hält ( zwischen 2 Stopps können locker mal nur 500 Meter liegen).

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Mittwoch, 5. Dezember 2007
Rueckflug und die grosse Hektik
Am Flughafen in Melbourne kam gleich mal riesig Stimmung auf, nachdem mir die freundliche Mitarbeiterin mitteilen musste, dass ich auf die Maschine nach Los Angeles gebucht bin, aber kein Ticket fuer diesen Flug vorliegt. Nach einigem hin und her hat sich herausgestellt dass ich auf 2 verschieden Quantas Fluegen nach LA gebucht war - einem der direkt flog unter dem Namen Muller und einem ueber Neuseeland unter dem Namen Mueller - was so ein Umlaut doch ausmachen kann.
Ende vom Lied - ja ich kann mitfliegen und ein Ticket ist auch da - und ich kann direkt fliegen - Gate 11.
Erstaunlicherweise stand aber auf meinem Bording pass nicht der dazugehoerige Flug 93 sondern Flug 25 und auch die Gatenummer die sie mir gesagt hatte passte nicht mit meinen Daten zusammen - da hat die gute Dame mich dann doch in den flaschen (der eigentlich urspruenglich geplante) Flieger ueber Neuseeland eingecheckt. Naja war eigentlich egal - weil in LA haette ich ja eh auf den Anschluss warten muessen - das haetten die W-Lan Hotspots aber deutlich angenehmer gemacht.
So hab ich mich angeregt mit einem Farmer Ehepaar aus dem Suedosten der USA unterhalten und schwups waren wir auch schon in Neuseeland...
Naja der Rest des Fluges verlief ausserordentlich planmaessig und so wurde ich abends um 11 von einem 3 Koepfigen Empfangsteam am Flughafen in Monterrey abgeholt. Leider nicht mit meinem Kaefer da aus unerklaerlichen Gruenden die Batterie in letzter Zeit immer leer ist - wir haben Ihn dann noch per Starthilfe gestartet und zu mir nach Hause gebracht - danach bin ich totmuede ins Bett gefallen.

Am naechsten Morgen frueh raus und zur Uni gefahren weil ich hatte ja Unterricht - haha hat nicht stattgefunden - Dozentin krank.
Um so besser mehr zeit zum packen - Umzugskartons kann man irgendwie nirgends kaufen also hab ich bei Walmart 3 alte kartons "gekauft" (fuer ca 1 cent :))
Laura aus Finnland hat mir Ihre Wohnung gezeigt und ich werde im Januar mit Alejandro in diese Wohnung einziehen.
Als naechstes ging es natuerliche an die Vorbereitung der letzten Praesentation in spanisch die meine Gruppe Vorbildlich vorbereitet hatte und mir einen einfachen Teil zum Vortragen ueberlassen hat. - Danke nochmal an dieser Stelle an Celine, Ludo und Jussi -
Nach der Vorlesung durfte ich noch 2 verpasste Kurzexamen nachholen - ich weiss nicht wie die ausgefallen sind aber sicher nicht ruhmreich...
Abends sind wir dann zum Feiern zu Eduardo (aus Brasilien) gegangen und anschliessend ins Don Quintin - weil das Havana wo viele vom Austausch schon waren uebervoll war und niemanden mehr rein liess.
Der feierliche Abend endete am Morgen mit der Abreise 2er meiner Roomies.

Nachdem ich ne Muetze voll Schlaf zu mir genommen hatte ging es dann ans Packen was je weiter der Tag vorrueckte immer hecktischer wurde zumal ich zum einen die ganze Wohnung zu leeren hatte (hierbei haben mir unsere Putzfrau und Ann-Sophie geholfen) und zum anderen fuer den anstehenden Urlaub packen musste. Ohne Hangover und Zeitdruck haette ich vielleicht einige von den Dingen noch geschaft und ein paar Leute besucht die ich so leider nicht mehr machen konnte.
Am selben Abend bin ich mit Anbar, Celine, Juliet und einigen anderen EGADE Studenten nach Cancun geflogen - es war wirklich erstaunlich wie viele EGADE Studenten man in dem Vivaaerobus (wie Ryanair) Terminal an dem Abend getroffen hat.

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Samstag, 1. Dezember 2007
Ausflug nach Lakesentrance
Nachdem das Brautpaar die erste nacht im Hotel verbracht hatte bestanden Sie darauf, dass ich die einzige Nacht die sie als frischvermählte in Ihrem eigenen Haus verbrachten bei Ihnen wohnte, bevor sie am Montag nach Vietnam in die Flitterwochen abgeflogen. Das folgende Wochenende bin ich mit Jess und Iven nach Lakesentrance gefahren, wo wir mexikanisch gegessen haben ;) am Flogenden Tag sind wir in eine Riesige Tropfteinhölenanlage gegangen und von dort nach Walhala (ein alter Goldgräberort der letztes Jahr wiedermal beinahe abgebrant wäre) die zweite Nacht haben wir in einem Motel in Erika (das Kaff heisst wirklich so) verbracht und gegen den Eigentümer Billiard gespielt und ein Paar bierchen zusammen getrunken.
Das gesamte Wochenende hat viel Spass gemacht und von der langen Fahrerei hat mir der Teil auf der dirt road natürlich am besten gefallen ;)

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Hochzeit auf Australisch
Am 17. war es soweit - James Robson hate Kate Owen (jetzt Robson) zur Frau genommen - und umgekehrt ;)
Die Zeremonie fand im Garten der Ballarat Lodge statt. Erstaunt hat mich etwas wie feierlich die standesamtliche Trauung hier abläuft.
Nach der offiziellen Zeremonie ist die Hochzeitsgesellschaft mit den Fotografen aufgebrochen um viele Fotos zu machen.
Ich habe diese Zeit genutzt um mit den alten Schulfreunden das ein oder andere Bierchen im Pub zu trinken und mir einen überblick darüber zu verschaffen was die einzelnen jetzt so tun und wo sie leben. Sarah und Steve waren aus Queensland angereist und Nick sogar aus dem hohen Norden von West Australia.
Anschliessend gab es dann den offiziellen Empfang mit gutem Essen und viel zu trinken. Jess die große Schwester durfte den Master of Ceremony machen und hat das auch ganz gut gemacht. Bei den Festreden bin ich mehrfach erwähnt worden - meist weil ich einfach die unschlagbar längste Anreise hatte...
Dieser Empfang ging von 5 bis ca um 12 Uhr - was dazu führte das einige Australier sowohl jüngeren als auch älteren Modells etwas über den Durst getrunken haben.
Das Brautpaar hat sich schliesslich in die Bereitstehende Hochzeitssuite zurückgezogen und die Gäste haben sich grössten Teils nach hause verabschiedet - ein paar wenige haben es aber doch noch zustande gebracht mit mir eine Afterparty in einem Nachtclub zu feiern. In Ballarat fliegt man da allerdings schon um 4 raus weil die zumachen.

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Montag, 19. November 2007
Austraien und die große überraschung!
Ich kam also am Donnerstag Morgen in Melbourne an wo Liz mich am Flughafen abholte. Diverse Leute waren daran beteiligt James den ganzen Tag auf Trab zu halten und uns immer zu informieren wo er sich gerade aufhält. Ich war also zuerst bei Liz, dann bei Jess und abends bei den Eltern. zu diesem Zeitpunkt war Andrew (der Vater) mit James ein Bierchen trinken und als Sie zurückkamen ließ Andrew James ein paar Bier aus der Küche holen wo ich in der Ecke saß und ihn auf deutsch fragte ob er mir auch ein Bier mitbringen kann. Das Gesicht war unbezahlbar. Er hielt inne, drehte sich dann zu mir und war sprachlos.... das allein war den Flug wert ;)
Wir hatten ein Australisches BBQ bei Jameses Eltern und sind anschließend noch mit Tony durch die Kneipen gezogen.

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Wie fliegt man am besten von Monterrey nach Melbourne?
Ich weiss es nicht - ich bin Monterrey - Dallas - Los Angeles - Auckland - Melbourne geflogen.
Das hat sich ganz schön hingezogen. Freundlicherweise hat mir ein "Ambassador" am Flughafen Dallas eine Tageskarte für Internetzugang gegeben, wodurch ich diese Zwischenstops in den USA wenigstens für Recherche für mein final project in Cross Cultural Management verwenden konnte. Vom Flug LA - Auckland habe ich 10 von 12 Stunden geschlafen - was dringend nötig war.

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Tage an denen 24 Stunden nicht ausreichen.
Sonntag Mittag um 12 hatte ich ein Gruppentreffen, da wir am darauffolgenden Montag unsere final presentation halten sollten. Nach diesem Treffen musste ich mich erst mal für ein paar Stündchen (4) aufs Ohr legen, bevor ich in der Lage war mit Wendy an unserem final paper weiterzuschreiben, das wir mit der Präsentation abgeben wollten. Dies gestaltete sich schwieriger und etwas zäher als erwartet. 2 Uhr Montag morgen war der wichtigste Teil fertig.
Am nächsten Morgen hatte ich wie jeden Montag um 10 wieder Vorlesung. Den Nachmittag verbrachte ich damit den Film Paycheque anzuschauen. Vor unserer Präsentation um 6 hatten wir noch ein Treffen bei dem ich herausfand, dass das Gruppenmitglied das wir für einfach faul gehalten hatten am Wochenede seine Grossmutter verloren hatte und daher nicht zu unseren Treffen erschienen war.
Während der Vorlesung machte ich dann die Folien für unsere Abschlusspräsentation vom London Projekt für fuks.

Abends (die Vorlesung geht bis 21:30) bin ich dann noch mal eine Runde klettern gegangen. Ich habe mir mittlerweile Kletterschuhe gekauft - und sie sind super. Leider hat meine Autobatterie im Moment die Tendenz leer zu sein - irgendwas passt da noch nicht. Später hab ich dann noch Jussis Wohnung angeschaut, und ich nehme Sie (falls das andere Mädel sie nicht nimmt).
Nachts um 2 habe ich dann endlich angefangen für Australen zu packen. Pünktlich früh um 8 hat Karin mich freundlicherweise mit meinem Käfer an den Flughafen gefahren und meine Reise konnte beginnen...

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Cuatrocienegas 2. Versuch
Mit dem Auto wieder auf der Strasse kam Tiff auf die Idee nochmal nach Cuatrocienegas zu fahren und zu erkunden was wir verpasst hatten.
Mit sehr kurzer Planungszeit machten sich Wendy, Claudia, Erick, Eduardo, David und ich am Freitag früh erneut auf den Weg nach Cuatrocienegas und ausser Leistungsabfall bei überhitzendem Motor kamen wir auch ohne weiteres an.
Cuatrocienegas ist ein Ort in der Wüste und ausserdem ein Naturschutzgebiet, wo mitten in der Wüste Frischwasserquellen kleine Seen und sogar einen Fluss bilden.
An einigen Stellen darf man Baden, und so verbrachten wir den Abend in einer Thermalquelle, beobachteten den Sonnenuntergang, die unzählbaren Sterne die man in der Wüste sehen kann und tranken ein paar kalte Bier dazu....
Im Hotel angekommen feierten wir auf dem Hotelparkplatz zu Brasilianischer Musik aus meinem Autoradio (das erst seit 3 Tagen im Auto war - und wo die Schrauberfutzis meine Elektrik geschrottet hatten indem sie Kurzschlüsse verursacht haben) und ich durfte auch endlich ein paar Bier geniessen. Wir tanzten Samba (oder versuchten es - Claudia ist eine geduldige Lehrerin).
Am nächsten Morgen war dann leider meine Autobatterie leer (aber zum Glück habe ich ja immer Starthilfekabel im Auto). Witziger Weise sahen wir wegen einer Umleitung unseren Unfallgegner (das Fahrzeug) wieder und konnten ein paar schöne Fotos machen. Nach gemütlichem Brunch besichtigten wir noch eine Blaue Lagune und gingen in dem Fluss schwimmen. Leider hat eine Gummimanschette meiner Radaufhängung das nicht so gut vertragen und so sind wir mit reduzierter Geschwindigkeit nach Monterrey zurückgefahren, nachdem der Fahrwerkmechaniker es als keine Gefahr eingeschätzt hat.
Samstag spät Abends waren wir wieder in Monterrey - später als geplant, da ich auf einen Geburtstag eingeladen war. Kurz nach 1 habe ich mich auf der Feier dann aber noch sehen lassen und kam erst am Sonntag Morgen um 10 nach Hause...

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Ein guter Tag
Bereits am folgenden Diensttag sollte ich mein Visum in empfang nehmen können, dass natürlich noch nicht fertig war. Dank Karins überzeugender Art erklärten sich die Mitarbeiter im Immigration Office bereit mein Visum bis zum nächsten Tag abholbereit fertigzumachen. Statt dem Visum konnte ich mein Auto aber bereits abholen und die Strassen von Monterrey unsicher machen (wenn das überhaupt geht).
Wenn man nicht weiss das das Autos Probleme hatte sieht man es nicht. Die Mechaniker haben in den 3 Tagen gute Arbeit geleistet.
Am nächsten Tag war überraschender Weise auch mein Visum fertig - Australien ich komme!!!

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Dia de Muertos
Das nächste Wochenende verbrachte ich in Monterrey. Eigentlich hatte ich geplant irgenwo mit dem Auto hinzufahren wo der Tag der Toten ausgiebig gefeiert wird, dieser Plan war aber hinfällig, da mein Auto noch bei dem Mechaniker in Monclova stand und eine Reperatur dort einfach zu teuer geworden wäre. Statt dessen hat der Onkel meines Wachmanns der Mechaniker ist mein Auto am Tag der Toten in Monclova abgeholt und nach Monterrey transportiert um es zu richten.
Ich war auf eine Kostüm Party bei Sergio eingeladen, landete aber nach kurzer Zeit auf der Party eines Nachbarn der am nächsten Tag heiraten sollte.

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Was ist also passiert?
Vor drei Wochen haben sich 3 Autos beladen mit Sergio, Lalo, Erick, Celine, Mehdi, Romain, Ben Tiffany, Wendy und mir auf den Weg nach Cuatrocienegas gemacht. Entgegen der ursprünglichen Planung kamen wir erst um 6 aus Monterrey weg und machten Pause in Monclova bei McDonalds. Das war der lustigste McDonaldsaufenthalt den ich je miterlebt habe. Da wir direkt vor Ladenschluss einmarschierten drehten die Mitarbeiter die Musik zum saubermachen lauter - am Ende tanzten wir mit den netten Mitarbeiterinnen im Restaurant umher ;)

Unfall - zarte Gemüter überspringen diesen Teil bitte.
Wir machten uns also auf den letzten teil unserer Etappe.
Um 2 Uhr kanmen wir dann nach Cuatrocienegas. In Cuatrocienegas haben wir leider eine Abzweigung verpasst und kamen auf eine Dirt-road. Da wir offensichtlich falsch waren wendeten wir. Wendy fragte uns ob wir den Film Wolf Creek kennen und das es da gnauso aussah...
Kurz vor wir wieder in dem Ort waren, stand ein Truck quer. Da auch hinter uns ein Pick up quer stand haben wir uns für eine Flucht nach vorne entschieden, was dem Truck-Fahrer wohl nicht so ganz gefallen hat. Direkt im Anschluss hat er meinen Käfer und den Tsuru von Sergio gerammt. Da wir nicht wussten ob wir in ernster Gefahr waren fuhren wir mit den 2 noch fahrtauglichen Autos bis nach Monclova zurück um in einem guten Hotel unterzukommen.
Nach einem Telefonat war ein freundlicher Herr meiner Versicherung zur Stelle und unterstützte uns bei unserem weiteren Vorgehen. Sergio, Erick, Eduardo und ich kehrten also mit dem Versicherungstypen sowie mit einem Abschleppwagen an die Stelle zurück an der wir mein Auto zurückgelassen hatten.
Dort angekommen - es war mittlerweile 6 Uhr morgens und die Sonne ging bereits auf - mussten wir feststellen dass mein Auto weg war.
Die erste Anlaufstelle war aber dann gleich erfolgreich. Die Polizei hatte mein Auto inzwischen sichergestellt es fehlte nichts.

Rückkehr
Mit meinem Auto bei einem Mechaniker in Monclova und einer guten Stunde Schlaf für mich machten wir uns auf den Rückweg nach Monterrey. Abends feierten wir den glücklichen Ausgang unseres Erlebnisses mit einem schönen Barbaque.

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Long time no Blogg.
Jetzt gibt es erst mal wieder ein Großes Update. Ich werde versuchen wieder auf wöchentliche updates umzusteigen.

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