Dienstag, 24. Juni 2008
Welcome to Tijuana
Nach entspanntem Start in San Jose del Cabo und erfolgter Auto Rückgabe am Flughafen flogen wir mit Volaris nach Tijuana. Zu meinem Erstaunen hat jeder Sitz eine eigene Stromversorgung.



Eigentlich sollten wir kurz nach unserem Gastgeber in Tijuana landen. Da der allerdings seinen Flieger in Monterrey nich erreicht hatte haben seine Eltern kurzerhand die Gastgeberrolle übernommen. Ausser Mark und mir war Dennis und ein Mexikanischer Freund schon in der Villa wodurch wir eine Chance hatten den berühmt - berüchtigten Strand von Tijuana zu besuchen.





Abends ließen wir es uns dann nicht nehmen, nachdem uns der Vater einen seiner excelenten Tequilas und ein paar seiner Freunde vorgestellt hatte noch mit einigen anderen Freunden von Ernesto Isac einen Club in TJ zu besuchen. Man muss an dieser Stelle anmerken, dass seit ca. 6 Monaten die Zahl der genau geplanten Entführungen stark zugenommen hat, was die wohlhabenden Mexikaner dazu treibt über die Grenze zu fahren wenn sie richtig ausgehen wollen.



Samstag machten wir etwas Sightseeing in TJ. (allzuviel gibt es da nich spektakuläres zu sehen, aber die als Zebras angemalten Esel gibt es wirklich)



Am Nachmittag kam dann endlich unser Gastgeber von einer Odysee um doch in TJ sein zu können. Er hatte sich nach Ciudad Juarez fliegen lassen und hat von dort einen Bus genomen - war also ca 26 Stunden unterwegs.



Er ließ es sich nicht nehmen uns einige Highlights zu zeigen und uns mit in den Golfclub zu nehmen - leider war der Platz wegen eines Turniers gesperrt und so wurde mal wieder nichts aus meinen ersten versuchen mit Golf.

Abends hatte Sein Vater zu einem "Carne Assada" (Grillen) eingeladen. Die drei Hausangestellten waren den ganzen Tag mit Vorbereitungen beschäftigt und hatten auch Abends noch alle Hände voll zu tun.
Nebe sehr interressanten Gästen gab es köstliches Essen und auch die Selektion der Getränke war nicht zu unterschäten. Ich wurde überredet auch mal den Cuervo Reposado Tequila zu probieren, wobei ich den Preis der Flasche lieber nicht wissen will. Als die Gäste des Vaters weniger wurden lud Ernesto kurzerhand noch viele seiner Freunde ein und so Feierten wir auf dem Balkon mit Blick über Tijuana, bis wir uns entschieden noch in einen Club zu gehen. Weil in dem Club Mint nicht viel los war zogen wir noch in einen anderen in dem etwas mehr los war - es gab also nicht genug platz für uns alle - wir waren ca. 15 - und so zogen schließlich wieder alle zu Ernesto auf den Balkon.
Seit die Amerikanische Regierung eine Reisewarnung für Tijuana ausgegeben hat ist in Tijuana nicht mehr viel los. Die Prostituierten stehen auf der Straße und langweilen sich und die Ausmaße der Clubs besonders derer am Strand lässt erahnen welche Dimensionen das Feiern in Tijuana einst so besonders gemacht haben. Wenn sich die Sicherheitslage nicht drastisch verbessert gehören diese wohl der Vergangenheit an.



Da die Planung für das Wochenende und die Realität etwas auseinandergeraten waren entschlossen wir uns den Sonntag gemütlich am Strand in San Diego ausklingen zu lassen, bevor wir abends in die Maschine nach Monterrey stiegen.

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